Huch – da haben unsere Rechtsanwälte ein wenig überreagiert. Und der böse Baade hat sich in der Blogeszene ausgeweint. Und jetzt sind alle sauer auf uns. Sogar die “Qualitätsmedien” (was für ein bescheuerter Ausdruck) haben sich der Sache angenommen. Ich könnte weinen!
Liebe Firma Jako,
es ist löblich, dass Ihr euch zu diesem Schritt durch gerungen habt. Das ist aber auch das Einzigste, was ich Euch zu Gute halten kann. Warum glauben Firmen eures Kalibers eigentlich, dass die Meinung eines Bloggers so viel Gewicht hat, dass ihr diese Meinung negativ in Eurem Umsatz merkt und/oder Euer Ruf geschädigt wird? In diesem Fall ging es doch nur sekundär um die Kohle. Jeder weiß, das ein Image schneller zerstört werden kann, als das man es aufbaut. Das Erstere hab Ihr ja gut hinbekommen. Für eine ganze Weile wird die Firma JAKO immer in Verbindung mit Trainer Baade genannt werden. Es liegt halt in der Natur der Sache. Wenn man über JAKO redet und der Gesprächspartner fragt: “Wer ist den JAKO?” (Ich kannte Euch auch nicht) Kommt automatisch:”Ach – das ist ein Sportartikelhersteller – die haben damals einen kleinen Blogger abgemahnt, weil er deren neues Logo Sch***e fand. Aber was rede ich. Ob genötigt duch die “Qualitätsmedien”, die Blogszene oder einfach nur durch einfaches Überlegen – egal. Diese Sache war äußerst unschön und es wurde Zeit diese zu beenden.
Jede Firma sollte eine von mir erfundene Maschine haben. Die “Was passiert dann – Maschine”. Die funktioniert ähnlich wie die “Warum – Maschine” von Kindern. Maschine einschalten – das Vorhaben in die Maschine sprechen z.B. “Blogger abmahnen” – das “Was passiert dann” der Maschine beantworten, u.s.w. Bis am Ende die beste Lösung für die Firma herauskommt. Diese beiden Maschinen kombiniert, wären der Knaller!
Frei nach den Fanta4 feat. Hebert Grönemeyer “Es könnte so einfach sein …”
JAKO lenkt ein: “Wir haben überreagiert” : jens weinreich
Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen. Rudi Sprügel, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung „keine finanziellen Nachteile erwachsen.”












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